Novellierung der Aus- und Fortbildung für betriebliche Ersthelfer 

Seid dem 01.04.2015 wurde die Dauer der Aus- und Fortbildung betrieblicher Ersthelfer einheitlich auf 9 Unterrichtseinheiten festgelegt. Lesen Sie hier die Stellungnahme der Qualitätssicherungsstelle der Berufsgenossenschaft.

 

Die Teilnehmer haben oft das Bedürfnis nach dem "Warum" zu fragen, dies führte zu einem fachlichen und pädagogischen Individualismus seitens der Dozenten, dies wiederum führte in den letzten Jahrzenten in der Ersten Hilfe Ausbildung zu den widersprüchlichsten Aussagen der Ausbilder. Durch die zeitliche Kürzung soll dieser Interpretationsspielraum auf ein reduziert werden, um einheitlichen Standard zu erreichen.Aus unserer Sicht ist bis heute die vorgeschriebene Qualifikation für Erste Hilfe Ausbilder nicht ausreichend. Unsere Dozenten sind alle seit Jahren im Rettungsdienst tätig und erhalten jährliche Fortbildungen für Methodik und Didaktik, sowie in fachspezifischen Themen.

Als Mitglied vom Verband der privaten Erste Hilfe Schulen e.V. arbeiten wir regelmäßig an der Optimierung der Lehrinhalte und unterstützen wir bei Bedarf im Bereich der betrieblichen Erste Hilfe die Entscheidungsträger wie z.B. die Unfallkassen u. Berufsgenossenschaften.

  • Informationen zum Thema Impfungen für Ersthelfer finden Sie hier.
  • Infektionsgefahren für Ersthelfer? Lesen Sie hier
  • Aufklärung zum Thema Infektionsgefahren für Ersthelfer finden Sie hier.
  • Stromunfälle in Betrieben wie Sie sich richtig verhalten,lesen Sie hier.
  • Information zu Zeckenstichen in Betreuungseinrichrtungen und Schulen, lesen Sie hier
  • Bissverletzung durch Säugetiere,was tun? Sie erfahren es hier
  • Besondere Maßnahmen zur Blutstillung durch Ersthelfer? Mehr Information finden Sie hier 

Weitere Regeln und Vorschriften der DGUV finden Sie hier

Traumatische Ereignisse und ihre Folgen

Traumatische Ereignisse – das sind verstörende Ausnahmen von den normalen Geschehnissen des Alltags. Sie passieren selten, sind aber hoch belastend und folgenschwer. Wir denken nicht gern daran, dass schwere Unfälle, Gewalttaten, Angst und Entsetzen in unser Leben und gar in unsere betrieblichen Abläufe einbrechen können. Aber noch schlimmer ist es, im Ernstfall unvorbereitet, hilflos und planlos dazustehen. Die die deutsche gesetzliche Unfallversicherung hat hierzu eine interessante und wichtige Information, die DGUV 206-017 herraus gegeben.

 

Sie haben als Unternehmerin oder Unternehmer auch Pflichten, die es notwendig machen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen:

  • Sie haben eine Fürsorgepflicht. Sie tragen Sorge für die Gesundheit und das Wohlergehen Ihrer Beschäftigten.
  • Sie haben eine Meldepflicht, wenn ein Arbeitsunfall eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder den Tod eines Beschäftigten zur Folge hat.
  • Sie müssen eine Gefährdungsbeurteilung durchführen – auch für Gefährdungen durch traumatische Ereignisse. 

 

Traumatisierungen sind schwere seelische Verletzungen. Sie können an den verschiedensten Arbeitsplätzen als arbeitsbedingte Gesundheitsgefahr auftreten. Werden diese Traumatisierungen nicht zeitnah erkannt und zielgerichtet behandelt, dann können sich schwerwiegende Krankheitsbilder bei den Betroffenen mit direkten nachteiligen wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen einstellen.Hinweise hierfür können sein:

  • lange Arbeitsunfähigkeitszeiten
  • Schwierigkeiten bei der Wiederaufnahme der Tätigkeit
  • Vermeidungsverhalten gegenüber bestimmten Tätigkeiten
  • Rückzugsverhalten gegenüber Kollegen
  • Verhaltensauffälligkeiten (wie Suchtgefährdung) 

 

 

Sie sind bereits Kunde bei uns? Dann genießen Sie jetzt schon unsere Unterstüzungsangebot im Bereich der psychosozialen Unterstützung für ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Wir bieten jedem Unternehmen welches durch uns in den Bereichen Erste Hilfe,Brandschutz oder Rettungsdienst etc. geschult wird unsere Unterstützung an. Das Angebot ist vielfältig und wird jedem Unternehmen exklusiv angepasst.Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne.

 

Es ist für uns wichtig an dieser Stelle zu erwähnen, das wir nicht in Konkurrenz mit der akuten Kriseninternvention des ASB München (KIT) oder anderen ehrenamtlichen PSNV Organisationen stehen, im Gegenteil! Wir verstehen uns als Bindeglied für den Zeitraum wo die akute Krisenintervention endet und dies ist in der Regel 2-4 Stunden nach dem Ereignis.

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